Ministerprsident Daniel Gnther zu Gast bei der IG Metall Kste

Schulterschluss fr den Schiffbau in Schleswig-Holstein

(27.08.2018) Die Landesregierung Schleswig-Holsteins und die IG Metall Kste setzen sich gemeinsam fr eine Strkung von Werften und Zulieferern im Land ein. Nach einer Gesprchsrunde mit Betriebsrten und Gewerkschaftsvertretern, zu der die IG Metall ins Gewerkschaftshaus Kiel eingeladen hatte, betonten Ministerprsident Daniel Gnther (CDU) und Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste, die Bedeutung des Schiffbaus fr den Industriestandort Schleswig-Holstein.

Ministerprsident Daniel Gnther sagte: Die Schiffbau- und Schiffbauzulieferindustrie ist das Herzstck der maritimen Wirtschaft in Schleswig-Holstein und als High-Tech-Industrie auf Augenhhe mit der Luft- und Raumfahrtindustrie. Vor diesem Hintergrund untersttzt die Landesregierung diesen Industriezweig wo immer mglich. So liefert die schleswig-holsteinische Marineschiffbauindustrie innovative und wettbewerbsfhige Lsungen fr unsere Marine und internationale Kunden weltweit.

IG Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken ergnzte: Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren viele Industriearbeitspltze und damit wichtiges Know-how fr zustzliche Wertschpfung und Innovationen verloren. Unser gemeinsames Interesse muss daher sein, die Arbeitspltze und Standorte in der maritimen Wirtschaft zu erhalten und auszubauen.

Mit Blick auf den in Schleswig-Holstein wichtigen Marineschiffbau und die anstehende Vergabe des Milliarden-Auftrags fr den Bau des Mehrzweckkampfschiffes 180 sagte Gewerkschafter Geiken: Uns ist es gelungen, eine ffentliche Debatte ber den berwasserschiffbau als Schlsseltechnologie in Deutschland anzustoen. Uns geht es dabei nicht um die Interessen einzelner Unternehmen oder Bundeslnder, sondern um den Erhalt von Arbeitspltzen und Wertschpfung in Deutschland insgesamt.

Von der Werft Nobiskrug in Rendsburg fordert Geiken erneut, die geplanten Entlassungen und Einschnitte bei den Tarifvertrgen zu berdenken. Die Werftengruppe German Naval Yards steht insgesamt gut da. Wenn weitere Auftrge kommen, werden die Beschftigten dringend gebraucht, so der IG Metall-Bezirksleiter. Von thyssen-krupp erwartet die Gewerkschaft ein klares Bekenntnis zum Marineschiffbau. Der Konzern muss mglichst bald unmissverstndlich erklren, dass er an der Sparte festhlt und weder Arbeitspltze noch Standorte im ber- und Unterwasserschiffbau in Frage stehen, erklrte Geiken. Nur so lassen sich die Verunsicherung in der Belegschaft und die Spekulationen in den Medien beenden.



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